1270 Euro Spenden für den Förderverein Kindertraum

Bild: Förderverein Kindertraum / Ehrengard Dümpert-von Alvensleben (links) überreichte die Spenden von zwei Adventswochenenden an Christine Schulz vom Förderverein Kindertraum.

Kein Glühwein, kein Lagerfeuer, kein intensiver Plausch zwischen den Hütten. Beim Weihnachtsbaumverkauf in Kenzendorf war 2020 vieles anders. Nur eines nicht: die Spendenbereitschaft der Gäste. An den zwei Adventswochenenden kamen unglaubliche 1270 Euro Spenden für den Förderverein Kindertraum der Gardelegener Kinderklinik zusammen. „Wir sind überwältigt von dieser großen Summe. Damit hätten wir niemals gerechnet. Wir danken allen Spendern ganz herzlich“, sagte Christine Schulz, Vorsitzende des Fördervereins, bei der Übergabe vor der Kinderklinik.

Die stolze Summe überreichte Ehrengard Dümpert-von Alvensleben, die wie immer mit ihrer Familie den Weihnachtsbaumverkauf organisiert hatte. „Wir hatten auch die Befürchtung, dass ohne den Glühwein viel weniger Spenden zusammenkommen, aber die Gäste haben beim Weihnachtsbaumverkauf beim Bezahlen des Baumes gleich nebenbei einen Schein in die Truhe gesteckt, wo der Kindertraum-Clown saß.“ Zudem kamen der Erlös aus dem Verkauf der rohen Wildbratwürste und 10 Prozent vom Wildfleischverkauf dem Förderverein zugute. Auch die Landfrauen spendeten ihren jährlichen Anteil, obwohl sie 2020 keinen Kuchen verkaufen durften.

Der Vorstand des Fördervereins hatte großformatige Fotos von den Kindertraum-Aktivitäten an den Kenzendorfer Holzhütten aufgehängt. „So war auch noch einmal ganz klar sichtbar, wie stark sich der Verein 2020 für den Erhalt der Kinderklinik eingesetzt hat“, so Dümpert-von Alvensleben. Seit 18 Jahren steht die Familie treu an der Seite des Kindertraums und spendiert jedes Jahr den Glühwein, der dann zugunsten des Vereins verkauft wird.

Die große Spendensumme freute die Vereinsvorsitzende, weil 2020 durch die Kampagne für die Suche nach Kinderärzten und zahlreiche Aktionen viel Geld aufgewendet wurde. „Und unsere Suche nach Kinderärzten geht weiter!“, betonte Schulz.

Der Förderverein plant fest für die Zukunft, schließlich soll die Kinderklinik als Mutter-Kind-Zentrum nach Ende der Bauzeit in den neuen Trakt am Altmark-Klinikum einziehen. „Auch dort wollen wir das Umfeld so gestalten, dass sich Kinder und Eltern wohlfühlen“, so Schulz.

Pressemitteilung Förderverein Kindertraum, 15.01.2021