21. VDI Symposium

Selbstfahrende Autos / Ehrungen / Vorträge altmärkischer Unternehmer

Gardelegen. VW seine neue Strategie bekannt. Der Konzern will sich komplett neu aufstellen. VW setzt auf Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren. Hier sind BMW und Daimler bereits früher eingestiegen. Die großen Automobilhersteller zeigen damit, wo die Reise hingeht und bestätigen die Prognosen der Zukunftsforscher, die selbstfahrende Autos  bis zum Jahr 2020 als serienreif beschreiben und ab 2025 im Massenmarkt sehen.

„Autonomes Fahren wird in 10 Jahren eine Selbstverständlichkeit sein“, meinte auch Dr. Jochen Zeiger von der IHK Magdeburg in seinem Grundsatzreferat „Industrie 4.0 und Digitale Wirtschaft“, das er auf dem 21. Symposium des Verbandes der deutschen Ingenieure (VDI) am 17. November im Gardelegener Schützenhaus hielt. Am Beispiel der Automobilindustrie referierte er unter anderem über mögliche Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung.

Die Hersteller würden batteriebetriebene Autos weiterentwickeln, die irgendwann den Verbrennungsmotor komplett ablösen. Parallel würde die Digitalisierung und Vernetzung in den Autos zunehmen. „Das Auto wird dann ein Computer auf vier Rädern sein“, so Zeiger.

Ein Computer, der auch das Fahren übernimmt. Das Mobilitätsverständnis würde sich ändern – Fahren eine Dienstleistung werden, die man bucht, wenn man sie braucht. Auch würden die Automobilhersteller ins Geschäft – der Bereitstellung von Fahrdienstleistungen – einsteigen, prognostizierte der Referent. 

Geehrt wurde an diesem Nachmittag VDI-Mitglied Axel Bünsche, Leiter der Region Nord der Avacon. Er erhielt die „Gläserne Weltkugel“ für seine langjährige Unterstützung des VDIs. Desweiteren wurden zwei VDI-Förderpreise an zwei zukünftige Ingenieure für ihre Master- und Bachelorarbeit vergeben. Nach den Vorträgen dreier altmärkischer Unternehmer über Innovationen in ihrem Betrieb und ihrer Branche, fand noch eine Expertenrunde statt.