Wenn Ayako Morimoto über das Klavierspiel spricht, wird ihre Stimme ruhig und klar. Ihre Worte sind überlegt, aber bestimmt. Sie spricht über Klang, Technik, über die Bedeutung der Handhaltung: und über Stille.
Denn Stille ist für sie nicht einfach die Abwesenheit von Geräuschen, sondern eine Notwendigkeit. „Ich bin lärmempfindlich“, sagt sie. „Schon als Kind konnte ich an Silvester oder bei Stadtfesten kaum das Haus verlassen.“ Auch heute meidet sie laute Orte. „Ich höre lieber Vogelstimmen als Straßenlärm.“
Ayako Morimoto wurde in Japan geboren. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zur Musik, mit vier Jahren begann sie Klavier zu spielen.
„Ich wollte nicht mit einfachen Kinderliedern wie ‚Kuckuck‘ anfangen“, erzählte sie heute schmunzelnd. „Ich wollte richtige Musik lernen, Mozart zum Beispiel.“ Ihre Eltern unterstützten diesen Wunsch und ermöglichten ihr den frühen Unterricht.
Von 2006 bis 2010 studierte sie Klavier an einer Musikhochschule in Yokohama. Danach zog es sie nach Deutschland.
Warum sie ihren Schülern lieber zuhört als sie zu korrigieren und was Stille für sie mit Musik zu tun hat, erfährst du in der aktuellen Stadtspiegelausgabe Juni/Juli, Seite 21: Online lesen!












