Kulturwerk Ost: Erste Müllsammel-Aktion

v.li.n.r: Monique Westhus und Loki, Juliane Oelze, Hannes Schmidt, Ralf Nugel, Thomas Hiller, Anika Janousch, Sarah Schulz, Sören Benze vom Verein Kulturwerk Ost sammelten den Müll von zwei Flächen am Gardelegener Stadtrand.

Arbeitsplatten, einen LKW-Kotflügel, Unmengen von Kleinstplastikmüll, Flaschen und -zig Zigarettenstummel fanden sie. „Und wenn man bedenkt, dass die Natur 15 bis 20 Jahre braucht, um Zigarettenstummel abzubauen und eine einzige Kippe 60 Liter Wasser verseucht, ist das Ausmaß ganz schön erschreckend“, findet Sarah Schulz.

Sie und sieben weitere Kulturwerk Ost-Mitglieder trafen sich am 24. Juli zur ersten Müllsammel-Aktion des Vereins. Regelmäßig stellt der Verein seine Gemeinnützigkeit unter Beweis.

In den vergangenen Jahren beteiligten sie sich in diesem Rahmen mit verschiedenen Workshops an Kulturveranstaltungen der Stadt, wie beispielsweise dem Hansefest. „Wir, als Kulturwerk Ost, sind ein gemeinnütziger Verein. Und das sind wir nicht nur auf dem Papier, sondern aus voller Überzeugung. Da wir durch die Pandemie in unseren Möglichkeiten, unsere Gemeinnützigkeit unter Beweis zu stellen, leider etwas eingeschränkt sind, entschieden wir uns, neben unseren Veranstaltungen, mal einen anderen Weg einzuschlagen“, teilten die Mitglieder auf ihrer Facebookseite mit.

Während ihrer Müllsammel-Aktion säuberten sie nach Absprache mit der Stadt zwei Flächen am östlichen Stadtrand: einen Teil der Heide hinter Frapa-Plast und Flächen hinter dem Glaswerk.

Die Aktion soll nicht die letzte gewesen sein, kündigten sie an. Die nächste startet zum World Cleanup Day am 18. September.

Der erste, aber nicht die letzte Müllsammelaktion des Vereins Kulturwerk Ost.