Für viele Menschen in der westlichen Altmark war das in den letzten Wochen ein echtes Sorgenthema: Wie geht es mit dem Altmark-Klinikum in Gardelegen und Salzwedel weiter? Berichte über finanzielle Probleme haben viele verunsichert.
Inzwischen gibt es aber ein erstes politisches Signal. Das Land Sachsen-Anhalt teilte mit, dass die medizinische Versorgung an beiden Standorten erhalten bleiben soll.
Gemeinsamer Appell der Bürgermeister
Vorher hatten sich Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher und Salzwedels Bürgermeister Olaf Meining an die Öffentlichkeit gewandt. In ihrem Schreiben machten sie deutlich, wie wichtig beide Klinikstandorte für die Region sind.
Das Altmark-Klinikum sei aus ihrer Sicht unverzichtbar für die Gesundheitsversorgung. Es ginge dabei nicht nur um die Behandlung von Patientinnen und Patienten, sondern auch um Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze. Die Bürgermeister betonten: Gerade auf dem Land ist es keine Selbstverständlichkeit, ein Krankenhaus vor Ort zu haben. Damit das so bleibt, brauche es Unterstützung aus der Politik.
Ministerium sieht „positive Signale“
Kurz darauf meldete sich auch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt zu Wort. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne spricht von „positiven Signalen“, dass die finanzielle Notlage überwunden werden kann.
Ein Grund für die schwierige Lage seien unter anderem verzögerte Zahlungen und besondere Zuschläge, die Krankenhäuser im ländlichen Raum bekommen können. Über die genaue Höhe wird aber noch verhandelt. Außerdem gebe es Anzeichen, dass Krankenkassen schneller zahlen wollen. Das könnte helfen, einen Teil der aktuellen Liquiditätslücke zu schließen.
Gleichzeitig machte das Ministerium deutlich, dass damit noch keine langfristige Lösung erreicht ist. Neben kurzfristigen Hilfen werde an einem Maßnahmenpaket gearbeitet, das die wirtschaftliche Stabilität des Klinikums dauerhaft sichern soll.











