Die Geflügelpestsituation wird weiterhin intensiv vom Amt für Verbraucherschutz und Gesundheit beobachtet. Der Ausbruch in einer Putenfarm in Roxförde vom Dezember gilt als eingedämmt. Nach der Tötung des Bestandes, Reinigung und Desinfektion müssen nun noch die vorgeschriebenen Sperrzeiten eingehalten werden, bevor der Betrieb wieder belegt werden darf, teilte der Altmarkkreis Salzwedel mit.
Gleichzeitig wurden neue Ausbrüche in benachbarten Landkreisen gemeldet: Am 25. Januar wurde das hochpathogene Influenzavirus H5N1 in einem Hühnerbestand in Möckern (Landkreis Jerichower Land) nachgewiesen, am 29. Januar in einer Putenfarm in Osterwieck (Landkreis Harz).
Auch im Altmarkkreis selbst wurde erneut das Virus bei einem Wildvogel festgestellt. Ein infizierter Schwan wurde am 30. Januar am Arendsee aufgefunden.
Eine erneute Aufstallungspflicht ist derzeit nicht vorgesehen. Geflügelhalter werden jedoch dringend gebeten, die Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten.
Tot aufgefundene Wildvögel sollen nicht berührt werden. Funde sind dem Amt für Verbraucherschutz und Gesundheit zu melden:
E-Mail: vetamt@altmarkkreis.de
Tel. 03901 840-7502











