Mittwoch, kurz vor 17 Uhr in der Nikolaistraße 2. In der Begegnungsstätte der Volkssolidarität rückt noch jemand einen Stuhl zurecht, es wird gelach, die Liederblätter wandern von Hand zu Hand und dann geht es los.
Der Chor der Volkssolidarität „Rock am Stock“ probt einmal pro Woche. 14 Frauen gehören aktuell dazu. Einige sind schon lange dabei, andere erst seit ein paar Monaten. Was sie verbindet, lässt sich schnell zusammenfassen. „Singen macht glücklich“, sagt Christel Schönegge und die anderen nicken.
Franziska Schulte ist eine der Jüngeren in der Gruppe. Schon lange wollte sie in einem Chor singen. Kirchenlieder kamen für sie nie infrage. „Das passte einfach nicht zu mir“, sagt die 32-Jährige. Dann hörte sie von „Rock am Stock“. Die Liedauswahl gefiel ihr sofort. Heute ist sie Teil der Gruppe.

Der Weg in den Chor ist einfach. Viele kommen über persönliche Kontakte, werden angesprochen oder schauen einfach mal vorbei. Im Mittelpunkt steht nicht Perfektion. Es geht um Gemeinschaft. Um das Gefühl, gemeinsam etwas zu machen.
Entscheidend ist, dass man sich wohlfühlt und gern Teil der Gruppe wird. Früher sangen auch Männer im Chor. Aktuell besteht die Gruppe aus Frauen, umso mehr freut man sich über neue Männerstimmen.

Vorkenntnisse braucht es nicht. Notenlesen auch nicht. Wer Lust hat zu singen, kann mitmachen.
Warum dieser Chor für viele mehr ist als ein Hobby, erfährst du in der neuen Ausgabe des Stadtspiegels ab 10. April.











