Was einst als überschaubare Runde unter Freunden begann, hat sich zu einem echten Highlight im regionalen Sportkalender entwickelt: Zum 30. Lindstedter Bogenturnier um den begehrten „Gutshof-Cup“ folgten über 140 Schützinnen und Schützen der Einladung des SV Wacker Lindstedt 1912 e.V. Innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung der offiziellen Ausschreibung war die Veranstaltung komplett ausgebucht – viele Teilnehmer reisten sogar aus den Großräumen Hannover und Hamburg an.
Vielfältige Klassen und engagierter Nachwuchs
Wettkampfleiter und Hauptorganisator Ronny Böhm begrüßte die Teilnehmer am 17. Oktober auf dem historischen Gutshofgelände. Pünktlich um 10.45 Uhr fiel der Startschuss. Gewertet wurde in den Bogenklassen Recurve/Jagdbogen, Primitiv/Reiterbogen sowie Langbogen.
Besonderes Augenmerk lag auf dem Nachwuchs: Die jüngsten Schützen (bis 11 Jahre und bis 17 Jahre) wurden auf ihrer Runde intensiv von den Jugendbetreuern Lars Rohrdiek und Christoph Nawrath begleitet und unterstützt.

Anstrengender Parcour rund um das Gutshofgelände
Auf die Schützen wartete ein anspruchsvoller Parcour mit 33 realistischen 3D-Zielen, der sich über eine Strecke von etwa 5,5 Kilometern erstreckte. Das abwechslungsreiche Gelände rund um den Gutshof verlangte den Sportlern einiges ab: Wiesen, Wald- und Feldabschnitte sowie Passagen entlang von Sumpf, Teichen und Bächen forderten höchste Konzentration und Kondition.

Die Entfernungen zu den 3D-Zielen reichten bis zu 45 Meter. Als besondere Herausforderungen stachen ein Weitziel auf rund 100 Meter Distanz sowie ein spezielles „Spaßziel“ auf einer Stahlplatte hervor, das besonders treffsicheren und mutigen Teilnehmern vorbehalten war.
Ehrung der Sieger und Ausblick auf die Zukunft
Nach einem intensiven Turniertag richtete das Organisationsteam um 16.30 Uhr seinen herzlichen Dank an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, ohne die ein Event dieser Größenordnung nicht denkbar wäre. Im Anschluss folgte die Siegerehrung, bei der die drei Erstplatzierten jeder Bogenklasse stolz ihre Pokale entgegennahmen. Zum Jubiläum klang der Tag beim geselligen Beisammensein mit Freibier und Freigetränken aus. Für die Gründer des Turniers, Ronny Böhm und Sven Schmidt, war es ein emotionaler Tag – hatten die beiden doch einst mit einem winzigen Fünf-Mann-Turnier den Grundstein gelegt. Und der Erfolg hält an: Die Organisatoren planen hinter den Kulissen bereits fleißig, um im kommenden Jahr noch eine Schippe draufzulegen.
Text/Bilder: Arne Garbade









