Für 23 Frauen, Männer und Kinder begann am 14. Januar ein neuer Lebensabschnitt. In der Kreisverwaltung übergab Landrat Steve Kanitz die Einbürgerungsurkunden und begrüßte die neuen Bürgerinnen und Bürger offiziell in der deutschen Gesellschaft.
Es war die erste Einbürgerungsfeier des Jahres 2026. Musikalisch begleitet von der Kreismusikschule erhielten die Eingebürgerten neben der Urkunde auch eine Blume und ein Exemplar des Grundgesetzes.
Die neuen Staatsangehörigen stammen aus neun Ländern: Iran, Philippinen, Polen, Indien, Syrien, Vietnam, Kosovo, Sri Lanka und Neuseeland. Der jüngste Teilnehmer war vier Jahre alt, die älteste Eingebürgerte 72.
In seiner Ansprache betonte Landrat Steve Kanitz die Bedeutung der Einbürgerung als einen wichtigen Meilenstein im Leben der neuen Staatsbürger. Dieser Schritt bedeutet, dass sie nun mit allen Rechten und Pflichten zu vollwertigen Mitgliedern der deutschen Gesellschaft werden. Die Einbürgerung stellt damit die letzte Stufe einer erfolgreichen, langjährigen Integration in die lokalen Gegebenheiten dar.
Alle neuen Staatsbürger erfüllten die notwendigen Voraussetzungen, die neben einem langjährigen Aufenthalt auch das Beherrschen der deutschen Sprache, Straffreiheit und eine solide Integration in die hiesigen Lebensverhältnisse umfassen.
Dazu gehört unter anderem auch die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit. Viele der Eingebürgerten arbeiten bereits einen Beruf als Einzelhandelskauffrau, Gesundheits- und Krankenpfleger, Koch, Küchenhilfe, Ärztin, im Bereich Hotellerie, Kundenservice und Kosmetik.
Einbürgerungsfeiern haben im Altmarkkreis Salzwedel eine lange Tradition. Bereits seit 1992 werden neue Staatsbürger in einem feierlichen Rahmen willkommen geheißen.









