Die Hansestadt Gardelegen lädt am Dienstag, 27. Januar 2026, um 16 Uhr zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ein. Die öffentliche Veranstaltung findet an der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe statt und wird gemeinsam mit der Gedenkstätte organisiert.
Zu Beginn ist eine Kranzniederlegung am Gedenkstein auf dem Ehrenfriedhof vorgesehen. Dort wird an die Ermordeten des Massakers in der Isenschnibber Feldscheune erinnert. Anschließend begrüßt Bürgermeisterin Mandy Schumacher die Gäste. Einführende Worte spricht Gedenkstättenleiter Stefan Winzer.
Den ersten Gedenkbeitrag gestalten Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Stendal. Die zentrale Gedenkansprache hält in diesem Jahr Sandra Hietel-Heuer, Mitglied der CDU-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt und Vorsitzende des Sozialausschusses der Hansestadt Gardelegen.
Nach einer Schweigeminute folgt ein weiterer Beitrag von Schülerinnen und Schülern des Gardelegener Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Das Schlusswort spricht Bürgermeisterin Mandy Schumacher. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Postchor.
Der 27. Januar ist bundesweiter Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Er erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945.










