Das Lichtblütenfestival kehrt im September und Oktober zurück. Den Auftakt macht die Nikolaikirche in Gardelegen. Möglich wird das Festival auch durch knapp 190.000 Euro aus EU-Fördermitteln.
Kirchen, Gutshöfe, Parks und ganze Dörfer werden im Herbst wieder zur Bühne: Das Lichtblütenfestival zieht ab dem 5. September durch die Altmark, den Elb-Havel-Winkel und das Jerichower Land. An 17 Orten treffen Lichtkunst, Musik und Kultur auf besondere regionale Kulissen.
Eröffnet wird das Festival am 5. September in der Nikolaikirche in Gardelegen. Danach wandert es fast jedes Wochenende weiter. Dabei hat jeder Ort sein eigenes Programm und der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
17 Festivalorte und 16 Termine
5. September: Nikolaikirche Gardelegen, 11. September: Seehausen, 18. September: Musikmarkthalle Osterburg, 19. September: Salzwedel, 20. September: ArtHotel Kiebitzberg Havelberg, 25. September: Dorf Bömenzien, 25. September: Dorf Quarnebeck, 26. September: Gutshof Lindstedt, 2. Oktober: Kamern, 3. Oktober: Dorf Ipse, 4. Oktober: Kloster Arendsee, 10. Oktober: Künstlerstadt Kalbe, 16. Oktober: Schlosspark Krumke, 17. Oktober: Jerichow, 23. Oktober: Schlosspark Tangerhütte, 24. Oktober: ANKER Arneburg, 30. Oktober: Landhof Neulingen.
Festival verbindet mehrere Regionen
Hinter dem „Lichtblütenfestival – Altmark & Elbe-Havel erleuchten“ stehen vier Lokale Aktionsgruppen: Westliche Altmark e. V., Altmark Mitte e. V., Altmark-Elbe-Havel e. V. sowie Zwischen Elbe und Fiener Bruch e. V.
Das Konzept wurde 2022 als LEADER-Förderprojekt ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Viele kleinere Kulturveranstaltungen und besondere Orte sollen unter einem gemeinsamen Dach sichtbar werden. Das Konzept kam bei den bisherigen Ausgaben gut an. Im Jahr 2024 besuchten rund 20.000 Menschen die Veranstaltungen an 20 verschiedenen Kulturorten. Damals lief das Festival über zehn Wochenenden von August bis November.
„Das Lichtblütenfestival ist vielen Einheimischen und Gästen in wunderbarer Erinnerung geblieben. Dass es nun zurückkehrt und unsere gesamte Region erneut mit außergewöhnlichen kulturellen Erlebnissen zum Leuchten bringt, ist eine große Freude“, sagte Alexander Kleine, Vorsitzender der LEADER-Region Westliche Altmark.
Knapp 190.000 Euro aus EU-Fördermitteln
Damit das Festival in diesem Jahr stattfinden kann, stehen rund 190.000 Euro aus EU-Fördermitteln bereit. Die drei Fördermittelbescheide übergab Finanzstaatssekretär Rüdiger Malter am Mittwoch auf dem Gutshof Lindstedt.
Das Geld verteilt sich auf drei Projektträger:
- Förderverein Historische Region Lindstedt e. V.: 78.070,59 Euro
- Gemeinde Kamern über die Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land: 44.868 Euro
- Hansestadt Osterburg: 66.917,64 Euro
Mit den Fördermitteln werden die Organisation und Durchführung der Veranstaltungen an den 17 Festivalorten unterstützt.
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