Der Vertrag ist unterschrieben: Vier LEADER-Gruppen aus der Altmark, dem Elb-Havel-Winkel und dem Jerichower Land wollen gemeinsam das Lichtblütenfestival im Herbst 2026 ermöglichen.
Geplant ist im September und Oktober die dritte Ausgabe des Festivals nach 2022 und 2024. An insgesamt 17 besonderen Orten sollen Veranstaltungen mit Lichtinstallationen, Musik, Kunst und Kultur stattfinden.

„Eine ganze Region hat sich für dieses einmalige Kulturfestival zusammengeschlossen“, sagt Michael Ziche, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe „Westliche Altmark“.

Beteiligt sind außerdem die LAGn „Altmark Mitte“, „Altmark-Elbe-Havel“ und „Zwischen Elbe und Fiener Bruch“. Finanziell unterstützt werden soll das Festival als Kooperationsprojekt mit LEADER-Mitteln aus Fonds der Europäischen Union.

Kultur an besonderen Orten
„Ich freue mich darauf, dass wir die Region kunstvoll in Szene und sozusagen ins rechte Licht rücken“, sagt Andreas Brohm, Vorsitzender der LAG „Altmark-Elbe-Havel“. LEADER unterstütze viele Bauvorhaben, aber mit dem Lichtblütenfestival wolle man Erlebnisse, den Zusammenhalt und die Strahlkraft nach innen und außen stärken.
Voraussetzung für die Umsetzung ist nun ein positiver Förderbescheid durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. „Ohne die finanziellen LEADER-Mittel wird diese Veranstaltungsreihe nicht durchführbar sein“, sagt Annegret Schwarz, Vorsitzende der LAG „Altmark Mitte“. Die Veranstaltungen sollen bewusst ohne Eintritt offenstehen – für Einheimische ebenso wie für Gäste.

Festival lebt vom Ehrenamt
Die Idee des Festivals ist es, Vereinen, Kommunen und Institutionen zu ermöglichen, Orte mit Licht in Szene zu setzen, die sonst nicht so stark im Fokus stehen. „Das Festival ist auch ein Fest des Ehrenamtes, denn ohne die vielen Ehrenamtlichen in den 17 teilnehmenden Orten wäre es nicht durchführbar“, sagt Dr. Heinz Paul, Vorsitzender der LAG „Zwischen Elbe und Fiener Bruch“. „Schon jetzt möchte ich mich bei allen Ehrenamtlichen bedanken, die bereits Konzepte und Ideen zusammengetragen haben und zum Gelingen beitragen.“

Die vier Projektpartnerm der Förderverein Historische Region Lindstedt e.V., die Hansestadt Osterburg, die Gemeinde Kamern und der Förder- und Heimatverein Stadt und Kloster Jerichow e.V., möchten das Festival weiterentwickeln. Es soll nachhaltig und ökologisch ausgerichtet werden, den regionalen Tourismus stärken und Impulse für künftige kulturelle Strukturen geben.







