Am Sonntagmorgen meldete ein 18-Jähriger per Notruf, dass drei Freunde in eine Güllegrube in Estedt gestürzt seien und um Hilfe riefen. Es wurde sofort eine nicht unerhebliche Anzahl von Rettungskräften sowie die Polizei alarmiert: Freiwilligen Feuerwehren aus Gardelegen, Wiepke und Estedt mit 43 Kameraden und 10 Fahrzeugen rückten an.
Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass die Angaben des 18-Jährigen nicht zutrafen. Der junge Mann stand unter Drogeneinfluss und halluzinierte. Trotz Hinweisen ließ er sich nicht von seiner Behauptung abbringen, in die Güllegrube eines nahegelegenen Agrarbetriebes gefallen seien. Die angeblich betroffenen Freunde wurden wohlbehalten an ihren Wohnanschriften angetroffen.
Da der 18-Jährige nach eigenen Angaben mit dem Fahrrad von Gardelegen nach Estedt gefahren war, wird zudem wegen einer möglichen „Trunkenheitsfahrt“ unter Drogeneinfluss ermittelt. Eine Blutprobe wurde im Klinikum Gardelegen entnommen, anschließend erhielt er dort auch medizinische Betreuung. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
PM Nr. 231 v. 21.09.2025









