Endspurt an der Straße Vor-dem-Salzwedeler-Tor: Wenige Tage vor der Eröffnung wird im neuen Edeka-Markt noch eingeräumt, geschraubt und an den letzten Details gearbeitet.

Viele Handwerker und Mitarbeiter sind gleichzeitig im Gebäude unterwegs. Am Donnerstag, 23. Juli, öffnet der Markt um 7 Uhr erstmals seine Türen für die Kundinnen und Kunden.

Für die selbstständige Edeka-Kauffrau Bianka Dorbritz geht damit ein lange geplantes Vorhaben zu Ende. Bereits 2020 entstanden die ersten Entwürfe für den Neubau. Der neue Markt ersetzt den bisherigen Standort an der Stendaler Straße. Mit rund 2000 Quadratmetern ist die Verkaufsfläche deutlich größer. Etwa 25.000 Artikel werden dort angeboten.
Mehr Platz für Frische und Vielfalt
Größer geworden ist vor allem das Angebot an Bio-Produkten sowie vegetarischen und veganen Artikeln. Hinzu kommen unter anderem Sportlernahrung und eine größere Feinkostfläche. Allein beim selbst hergestellten Frischkäse stehen 25 Sorten zur Auswahl. „Nun können wir viel mehr zeigen, was wir können“, sagt Bianka Dorbritz.

Dazu kommen eine große Salatbar sowie Bedientheken für Fleisch und Wurst, Käse, Räucherfisch und Backwaren. In der Obst- und Gemüseabteilung werden die Waren in sogenannten Wasserfallregalen präsentiert.

Echtes Moos und regionale Produkte
Bei der Gestaltung haben Bianka Dorbritz und Juniorchefin Maria Dorbritz viele eigene Ideen eingebracht. Ins Auge fallen vor allem die Elemente aus Echtmoos. In der Obst- und Gemüseabteilung hängen große Mooskugeln von der Decke. Das sieht nicht nur ungewöhnlich aus, sondern soll auch zu einem angenehmen Raumklima beitragen.

Auch Produkte aus der Region bekommen ihren Platz. Der Markt arbeitet nach Unternehmensangaben mit rund 15 regionalen Lieferanten zusammen. Dazu zählen unter anderem die Gardelegener Braugesellschaft, die Diesdorfer Süßmost-, Weinkelterei und Edeldestille und die Fleischerei Kuhlmann.

Im Vorkassenbereich gibt es Backwaren, Snacks, Frühstücksangebote und Kaffeespezialitäten. Wer vor Ort eine Pause machen möchte, findet 25 Sitzplätze innen und weitere 15 draußen. Zu den Besonderheiten gehört eine Eismaschine. Mit in das Gebäude ziehen außerdem der Schuhhändler Reno und der Bekleidungsdiscounter NKD.
Vier Kassen und vier Selbstbedienungskassen
Beim Bezahlen haben die Kunden die Wahl: Es gibt vier herkömmliche Kassen und vier Selbstbedienungskassen. Hinzu kommen Scan-&-Go-Handscanner. Damit lassen sich die Produkte schon während des Einkaufs erfassen und direkt in Taschen oder Körben verstauen. Das spätere Auspacken auf dem Kassenband entfällt.

Vor dem Gebäude stehen 160 Parkplätze zur Verfügung. Hinzu kommen jeweils vier Lademöglichkeiten für E-Autos und E-Bikes.
Im neuen Edeka Dorbritz arbeiten 63 Beschäftigte. Marktleiterin ist Annette Mende. Zum Team gehören derzeit vier Auszubildende. Zum Ausbildungsstart am 1. August kommen vier weitere hinzu.
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