Innerhalb von rund eineinhalb Stunden kam es am Mittwochabend im Kreisgebiet zu vier Kollisionen mit Wild.
Gegen 18.15 Uhr stieß auf der L27 zwischen Hemstedt und Algenstedt ein 48-Jähriger mit seinem KIA mit einem Reh zusammen. Das Tier verendete, am Auto entstand Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.
Etwa zeitgleich prallte auf der B248 bei Hoyersburg ein 56-Jähriger aus Richtung Niedersachsen kommend mit seinem VW ebenfalls mit einem Reh zusammen. Auch dieses Tier starb. Der Schaden am Fahrzeug liegt im dreistelligen Bereich.
Um 19.20 Uhr ereignete sich auf der B248 zwischen Kuhfelde und Salzwedel der nächste Unfall. Ein 41-Jähriger kollidierte mit seinem Dacia mit einem Reh, das plötzlich über die Fahrbahn wechselte. Das Tier verendete, der Schaden am Auto liegt im unteren vierstelligen Bereich.
Rund 20 Minuten später traf auf der B71 zwischen Winterfeld und Cheinitz ein 65-Jähriger mit seinem Mercedes ein weiteres Reh. Das Tier flüchtete, am Fahrzeug entstand ein vierstelliger Schaden.
Die Polizei weist darauf hin, bei Wildwechsel besonders vorsichtig zu fahren: Geschwindigkeit reduzieren, kontrolliert bremsen, hupen und auf Abblendlicht schalten. Riskante Ausweichmanöver sollten vermieden werden. Immer damit rechnen, dass weitere Tiere folgen. Falls sich ein Crash nicht mehr vermeiden lässt, bremsen und das Lenkrad gut festhalten.
PM Nr. 270 / 2025 v. 06.11.2025



