So viele Menschen auf einem Bild, das zeigt: Beim zweiten Jedermann-Triathlon in Potzehne gewann vor allem das Miteinander.

Im Freibad Potzehne gingen am 25. Juli 50 Teilnehmer an den Start. Auf sie warteten 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen.
Doch ohne die rund 40 Helfer wäre dieses Event nicht möglich gewesen. Dazu gehörten Familien und Freunde der Organisatoren Leon Freitag und Jakob Engler, Mitglieder und Bekannte der SG Letzlingen-Potzehne sowie Angehörige und Freunde der Teilnehmer.
Die bunt gemischte Truppe packte gemeinsam an: Sie zählte Bahnen, stoppte Zeiten, sicherte die Strecke ab und kümmerte sich um den Verkauf von Speisen und Getränken. Fast alle Teilnehmer waren noch dabei, als zum Abschluss dieses große Gruppenbild entstand.
Geschwister-Duo nimmt 2027 wieder Kurs auf Potzehne

Im vergangenen Jahr schaute Mathilda Görnert noch zu, diesmal startete sie gemeinsam mit ihrem Bruder Ferdinand beim Jedermann-Triathlon in Potzehne.
Ferdinand kam bei seiner Triathlon-Premiere nach 1:18 Stunden ins Ziel, Mathilda nach 1:27 Stunden. Beide hatten sich mit Laufen, Radfahren und Schwimmen vorbereitet.
Auch die Organisation kam gut an. Ferdinand lobte die Streckensicherung, Mathilda die Streckenposten, die unterwegs kräftig anfeuerten. Für beide steht fest: 2027 sind sie wieder dabei.
Mit Begeisterung dabei – auf der Strecke und hinter den Kulissen

Mandy Schulze war bereits bei der Premiere 2025 als Teilnehmerin dabei und ging auch in diesem Jahr wieder mit großer Begeisterung an den Start. Gleichzeitig unterstützte die Jugendwartin des SV Grün-Weiß Potzehne die Organisation: Sie half Leon Freitag und Jakob Engler dabei, zahlreiche Helfer aus dem Umfeld des Vereins zusammenzubringen. So war sie beim Triathlon gleich doppelt im Einsatz – auf der Strecke und hinter den Kulissen.
Drei Tage vorher angemeldet und 2027 wieder am Start

Kurz entschlossen hatte sich Carsten Fuhrmann aus Calvörde gerade einmal drei Tage vor dem Start angemeldet. Beim Triathlon in Potzehne ging er in der ersten Gruppe ins Rennen.
Es war sein allererster Triathlon. Radfahren und Laufen liegen Carsten Fuhrmann, nur mit dem Schwimmen kann er sich nicht so recht anfreunden. Das sei eher seine „Hass-Disziplin“, erzählte er. Nach 500 Metern im Wasser ging es für ihn auf die 20 Kilometer lange Radstrecke und anschließend zum Laufen. Da machten sich die ersten beiden Disziplinen allerdings bemerkbar: Zum Schluss wurden die Beine ganz schön schwer, erzählte er.
Abschrecken ließ er sich davon nicht. 2027 möchte der Calvörder wieder in Potzehne starten und dann mit dem Ziel, seine Zeit zu unterbieten.
Aus einer Schnapsidee wurde ein fester Termin

Die Idee, gemeinsam beim Triathlon in Potzehne anzutreten, entstand 2025 auf einem Geburtstag. Zunächst eher als „Schnapsidee“. Doch daraus wurde schnell ein sportliches Vorhaben: Monique Berger, Christian Walke, Madlen Wille, Stefan Berger und Markus Wellmann gingen auch 2026 gemeinsam an den Start. Nach dem zweiten Triathlon steht für sie bereits fest: Auch 2027 wollen sie in Potzehne wieder antreten.
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